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Füße brauchen Sauerstoff - vor allem bei Neurodermitis




Am besten täglich: Neurodermitis-Patienten sollten ihre Füße im Winter regelmäßig eincremen. Foto: Monique Wüstenhagen - (c)dpa-infocom GmbH

Mönchengladbach (dpa/tmn) - Neurodermitis-Patienten müssen im Winter besonders auf ihre Füße achten. Denn in der kalten Jahreszeit stecken diese ständig in Socken und Schuhen und bekommen so nicht genug Sauerstoff ab. Die Folge: Der Fuß trocknet aus.


Im Extremfall bilden sich dann schmerzhafte, blutige Risse, die nur sehr langsam heilen, warnt der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB).


Verhindern lässt sich der sogenannte atopische Winterfuß bei Neurodermitis vor allem mit Pflege und der richtigen Kleidung. Feste Schuhe sollten Neurodermitis-Patienten nicht länger als nötig tragen, so der DAAB in seiner Zeitschrift «Allergie konkret» (Ausgabe 4/2018).


Die Socken sollten eher aus Baumwolle als aus synthetischen Fasern bestehen. Außerdem sollten Betroffene ihre Füße regelmäßig eincremen. Die Experten empfehlen dafür Pflegeprodukte mit Harnstoff, Panthenol oder pflanzlichen Ölen.



Autor: Monique Wüstenhagen