ist Exklusive Kosmetik

ist FReundlich

ist Ihre VIP-Betreuung

Un­se­re Öff­nungs­zei­ten
Mon­tag – Frei­tag: 8.00 – 20.00 Uhr
Sams­tag Bon­ner Stra­ße: 9.00 – 14.00 Uhr
Sams­tag Al­te Heer­stra­ße: 8.00 – 19.00 Uhr

Herz­lich Will­kom­men,



Sie be­fin­den sich auf der Home­page der Holt­kamp Apo­the­ken in Sankt Au­gus­tin. Un­ser vor­ran­giges Ziel ist es, un­se­ren ge­sun­den und kran­ken Kun­den zu hel­fen – und das mög­lichst so­fort! Für die­ses Ziel ha­ben wir ca. 40.000 Ar­ti­kel vor­rä­tig und las­sen uns 5x am Tag mit „Nach­schub“ be­lie­fern. Er­fah­ren Sie auf un­se­rer In­ter­net­sei­te, was wir Ih­nen noch al­les an Ser­vices und An­ge­bo­ten bie­ten kön­nen.



Aus unserem Leistungsangebot


Aktuelles aus Ihren Holtkamp Apotheken

Bei uns müssen Sie nicht lange suchen!

Unser Farbcodesystem leitet Sie automatisch zu den für Ihren Hauttyp geeigneten Pflegeprodukten.

Bei Fragen sprechen Sie uns einfach an: Wir sind gern für Sie da.


Unsere Angebote


Werfen Sie hier einen Blick auf unsere aktuellen Monatsangebote. Zum Vergrößern und Ausdrucken folgen sie einfach dem unten stehenden Link.

Un­ser Di­gi­ta­les Ge­sund­heits­ma­ga­zin


Gesundheitsinformationen gibt es wie „Sand am Meer“. Was davon aber ist seriös? Wir stützen uns in unserem Magazin auf die renommierte dpa (Deutsche Presse-Agentur), die uns täglich neue Informationen zu „Gesundheit“ und „Wohlfühlen“ bereitstellt. Viel Spaß beim Lesen.

Kein erhöhtes Krebsrisiko nach künstlicher Befruchtung




Künstliche Befruchtung in einem Kinderwunschzentrum. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/Illustration - (c)dpa-infocom GmbH

Amsterdam (dpa) - Eine künstliche Befruchtung erhöht einer
Studie zufolge beim Nachwuchs nicht das Krebsrisiko - zumindest bis
zum frühen Erwachsenenalter. Das berichten niederländische Forscher
im Fachblatt «Human Reproduction». Die umfangreiche Untersuchung
widerspricht damit Resultaten früherer Studien.


Ludwig Kiesel, Direktor der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde
und Geburtshilfe in Münster, hält die Studie für einen wichtigen
wissenschaftlichen Beitrag zur Debatte um künstliche Befruchtung:
«Die Aussagen sind sehr hilfreich, wenn Ärzte Paare mit unerfülltem
Kinderwunsch beraten», sagte Kiesel, der nicht an der Studie
beteiligt war.


Das Team um Flora van Leeuwen von The Netherlands Cancer Institute in
Amsterdam stützte sich auf Daten von Frauen, die von 1980 bis 2001 in
einer von 14 niederländischen Fachkliniken behandelt worden waren.
Insgesamt wurden 47.690 Kinder berücksichtigt, gut die Hälfte davon
kam nach künstlicher Befruchtung zur Welt.


Ob eines der Kinder im Laufe seiner Entwicklung an Krebs erkrankte,
wurde bei etwa der Hälfte vor dem 21. Geburtstag erfasst, bei den
anderen später. Da es künstliche Befruchtungen erst seit Ende der
70er Jahre gibt, sind Untersuchungen über eine ganze Lebensspanne
bislang nicht möglich.


Die Krebsraten der künstlich gezeugten Kinder waren weder
im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung erhöht noch im Vergleich zu
jenen natürlich gezeugten Kindern, deren Mütter
Empfängnisschwierigkeiten hatten.


Vor allem die sehr lange Zeit der Nachbeobachtung der Kinder sei eine
außergewöhnliche Leistung und unterstütze die Aussagekraft des
Ergebnisses, sagte Klinikdirektor Kiesel. Allerdings sei Krebs bei
Kindern generell selten, daher seien die Fallzahlen bei einzelnen
Krebsarten gering und bedürften weiterer Untersuchungen.


Mediziner verwenden verschiedene Methoden der künstlichen
Befruchtung. Bei der sogenannten intrazytoplasmatischen
Spermainjektion (ICSI) wird eine Samenzelle direkt in eine Eizelle
eingespritzt. Im Gegensatz dazu werden bei einer klassischen
künstlichen Befruchtung Eizellen mit aufbereitetem Sperma in
einem Reagenzglas zusammengebracht. In Deutschland ist die ICSI
deutlich häufiger.


Bei jenen Kindern, die mittels ICSI auf die Welt kamen, oder bei
Kindern, deren Embryonen zwischenzeitlich eingefroren waren, fanden
die Forscher zwar ein leicht erhöhtes Krebsrisiko, das aus
statistischen Gründen aber nicht aussagekräftig ist.


Van Leeuwen arbeitet laut einer Mitteilung bereits an einer größeren
Untersuchung: «Wir erweitern unsere Studie derzeit auf mehr als
30 000 aus künstlicher Befruchtung hervorgegangene Kinder, die in den
letzten Jahren geboren wurden.»



Autor: Klaus-Dietmar Gabbert